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Früher wie auch heute noch gefiel es den Menschen am spaten Nachmittag im Fluss zu baden mit der ganzen Familie. Eines Tages, als die Kinder und Frauen im Wasser waren, verschwand eine der Frauen. Ihre Kinder rannten erschrocken weg und als endlich dir Vater zur Stelle war, war die Mutter verschwunden, und alle dachten, dass sie von einer Anakonda gefressen worden sei. Sie suchten sie während fünf Tagen, und dann gaben sie es auf.
Die Frau war aber nicht tot. Die Kinder der Anakonda hatten sie gefangen, weil sie dachten, sie wäre ein Vogel. Unten im Fluss hat es nämlich auch ein Dorf, dort wohnen Anakondas. Und wenn wir im Fluss schwimmen, so scheint es den Schlangen von unten, wie wenn ein Vogel über den Himmel fliegen würden. Und Schlangenkinder sind wie Menschenkinder. Sie sagen: "Papa, bitte fang mir doch das Vögelchen. Ich will es haben." Dann sagen die Anakondaväter: "Lass das Tier in Ruhe, du passt dann sowieso nicht darauf auf und das Tier stirbt für nichts."
Doch die kleinen Anakondas quengeln, wie auch unsere Kinder es in so einem Fall tun, bis der Vater entnervt den Vogel manchmal doch fängt.
Deshalb verschwinden immer wieder Menschen beim Baden. Die Anakondas wollen uns gar nicht fressen, aber manchmal eben geben sie nach und ziehen einen Menschen zu sich herunter Und manchmal lassen sie ihn auch nach einiger Zeit wieder frei. Die Mutter dieser Kinder kam zurück, und deshalb wissen wir, wie das mit den Anakondakindem und den Schwimmern ist. |
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