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Donnerstag, 2. Januar
Um 3.30h haben wir noch ein letztes Mal unseren wunderbaren Pool genossen ;-) - bis zum Hals im warmen Wasser und um uns tobte ein Föhnsturm mit gewaltigen Windböen und 12° Lufttemperatur! Wir waren nicht sicher, ob das Flugzeug bei solchem Sturm starten könnte, aber in Zürich regnete es nur noch.... Trotzdem : eine halbe Stunde Verspätung beim Starten, weil der Pilot die richtige Piste nicht gefunden hatte...??? (so jedenfalls verstand ich die Lautsprecherdurchsage *g*).
Die ganze zweistündige Reise flogen wir permanent in einer dichten Wolkenschicht ... Wie, so fragten wir uns, wird der Pilot Madrid finden, wenn er schon bei guter Sicht in Kloten die Piste verpasst? Offenbar kann er besser fliegen als fahren ... wir sind in Madrid gelandet :-).
Die Aufenthaltszeit war angenehm kurz, reichte grad mal für ein Orangensäftchen. Boarding zur vorgesehenen Zeit, aber dann eine Stunde Verspätung wegen ... nein ;-) - die Piste war diesmal am richtigen Ort, aber es gab Gepäck ohne Passagiere - und alles wurde nochmal ausgeladen und identifiziert...
Mit pünktlich einer Stunde Verspätung *g* konnten wir noch grad beim letzten Sonnenschein in Quito landen. Wegen einer Warteschlaufe musste das Flugzeug durch die "Puerta de Tumbaco" einfliegen - die einzigen paar Minuten der Reise, die mir immer echt Angst machen. Da weicht die Maschine erst in ein Seitental aus. Die "Puerta de Tumbaco" ist ein Quereinschnitt in der 5000m hohen östlichen Andenkette. Die Hauptstadt zieht sich dieser Kette entlang und es stehen Hochhäuser bis zuäusserst auf dieser Felsenkante. Im Landeanflug überfliegt nun der Flieger die Kette nicht, sondern durchfliegt sie! Links und rechts der Flügel sieht man die Hochhäuser, hat das Gefühl, er werde sie gleich berühren - und just in diesem Moment werden die Räder ausgefahren - es knirscht und holpert - und man weiss nie genau, ob er jetzt doch mal etwas erwischt hat ... dann eine scharfe Kurve nach rechts und nun fliegt man mitten in der Stadt knapp über der Panamericana, die erst kurz vor der Landepiste nach links abzweigt, so dass das Flugzeug doch ohne Autos zwischen den Rädern zu Boden kann ... phuuu! ;-)
Wie jedes Jahr bin ich zappelig und befürchte das Schlimmste beim Zolldurchgang mit unseren 128 kg Gepäck - und wie jedes Jahr interessiert sich kein Schwanz dafür... Draussen wartet schon meine Cousine Hélène (wohlweislich mit zwei Autos *g*) und bringt uns sicher über den gefährlichsten Teil der Reisestrecke, die Autofahrt durch Quito, zu ihr nachhause. :-)))
Freitag, 3. Januar
Husten und Jetlag auf einer Höhe von 3000m sind eine denkbar ungünstige Konstellation. Die Nacht war entsprechend unruhig und beim Grosseinkauf am Morgen machte uns erstmals seit 12 Jahren die Höhe ernsthaft zu schaffen. Darum verbrachten wir fast den ganzen Nachmittag im Bett, nur einmal rafften wir uns für einen kleinen Spaziergang auf ... aber wir haben ja Ferien! ;-)
Abends dann Nachtessen mit Angelika, Remigio, Jan und Pippi, die unser Kommen fast nicht mehr erwarten konnten. :-)
Samstag, 4. Januar
Die Camionetta von A + R war zu klein, um all unser Gepäck aufladen zu können. Wir mussten zusätzlich ein Taxi mieten. Punkt acht Uhr waren alle bei den Salgados versammelt, Gepäck und Leute wurden auf beide Autos verteilt, ein letzter Tee getrunken und dann gings endlich los :-).
Der Tag war sehr neblig, die Fahrt über die Anden daher weniger edindrucksvoll als sonst. Es fehlte der Blick auf den Antizana. Mit in unserem Taxi war Patrik, der neue Lehrer für unsere Schule. Die ganze Fahrt über unterhielten wir uns angeregt. Ein einziger Halt in Baeza, wo auf dem Militärposten genauestens kontrolliert wurde, ob wir keine Drogenhändler seien ... dann weiter Richtung Tena. Am Fusse der Anden gibt es ein Plätzchen mit einer kleinen Kapelle, wo die Fahrer ihrem Schutzheiligen danken, dass er sie dieses gefährliche Gebirge unbeschadet hat überqueren lassen. Hier sieht man dann auch erstmals auf die unendliche Weite des amazonischen Regenwaldes. Nur heute war wegen dem Nebel leider nichts zu erkennen ... Wir fuhren weiter, guckten in die trübe Watte hinaus und versuchten, doch etwas auszumachen - da plötzlich öffnete sich für einen Augenblick ein Loch - völlig unwirklich, wie in einer Traum-Filmszene, war ein klarer Ausschnitt des sonnenbeschienenen Urwaldes zu sehen - ein Spot - und vorbei war es - so kurz, dass wir uns nachher fragten, ob es nicht nur eine Illusion gewesen wäre - die selbe Illusion bei allen?
Kurz nach Mittag erreichten wir Tena, assen arroz con pollo (Reis mit Huhn), packten unser Gepäck auf ein Regionaltaxi um und fuhren weiter, tiefer in den Urwald hinein. Die Strasse wurde immer schlechter, die Temperatur immer heisser... Nach eineinhalb Stunden erreichten wir Sigi's Farm, den Aussenposten des Naturschutzgebietes. Hier wartete bereits ein Kanu auf uns. Noch ein letztes Mal luden wir das Gepäck um, dann gings auf die letzte und schönste Strecke unserer Reise, die Flussfahrt zum amazoonico - endlich zuhause! :-)))
Noch am selben Abend packten wir all unsere Sachen aus und richteten das Haus ein. Spannend wurde es noch mit unserem "wertvollsten" Stück: dem Gas-Kühlschrank, den ich mir schon so lange gewünscht hatte. Seit mindestens fünf Jahren möchte ich einen solchen anschaffen, jedes Jahr hatte ich das Geld zusammen gespart - und jedes Jahr kam etwas dazwischen, dessen Anschaffung wichtiger war als eben "nur" ein Kühlschrank. Nun aber! :-) - Frage war nur, ob das Ding mit den hiesigen Gasflaschen und Zuleitungen kompatibel wäre... Remigio, Victor und ich machten uns an die Installation: Alle Masse waren von den unseren verschieden ... doch wir bastelten so lange Übergangsstücke, bis die Zuleitung eigentlich hätte funktionieren müssen. Dann kam der grosse Moment: Ich drückte die Zündung - es erschien eine grosse Stichflamme - und das wars ... ich konnte weiter klicken und klicken (in der Anleitung steht: "durch mehrmaliges Drücken des Zündschalters ...") - kein Fünkchen konnte ich dem Zünder mehr entlocken ... Zu Dritt suchten wir den Fehler - prüften immer und immer wieder die Leitungen, die Gaszufuhr, versuchten, mit einem Zündhölzchen die Flamme zu entzünden ... gar nichts nutzte :-(. Nach mindestens einer Viertelstunde intensiver Suche kroch Remigio unter den Kühlschrank um zu schauen, wo genau denn die Leitung eigentlich hinginge - und brach in schallendes Gelächter aus: Die Flamme brannte schon die ganze Zeit über ! :-))).
Nun wird sich also unsere Esskultur hier gewaltig erweitern können: Milch, Butter, Käse, Fleisch, Wurstwaren, ... das alles können wir uns ab jetzt leisten! :-)))
Sonntag, 5. Januar
Seit drei Tagen die erste richtig durchschlafene Nacht - und seit vielen Wochen der erste richtige, langweilige Sonntag, an dem man NICHTS tun musste... :-))). Naja, getan wurde natürlich trotzdem ;-) -> Schmetterlinge, Papageien und Tukane als Wandschmuck aufgehängt, Fische an den Badezimmerwänden, die Hängematten wieder richtig befestigt, das Licht korrekt installiert ... ich frage mich, warum es kein Bewohner dieses Hauses fertig bringt, die Lichteinrichtung so zu belassen, wie sie funktioniert. Jedes Jahr verbringe ich von neuem Zeit damit, die komischsten Installationen gebrauchstauglich zu machen - und jedes Jahr bastelt wieder jemand völlig laienhaft daran herum, so dass nichts geht. Am Nachmittag dann Brot und Kuchen backen für den nächstern Tag.
Die Sonne geht ja hier am Aequator schon um sechs Uhr unter. Fast ohne Dämmerung wird es schnell dunkel, zum Essen und Schlafen ist es aber noch zu früh. Diese Stunde liebe ich besonders! :-) Da lasse ich mir ein heisses Bad einlaufen, lege mich hinein, vertiefe mich in ein gutes Buch, neben mir das kleine Petrollämpchen, das heimeiliges, warmes Licht verbreitet, daneben ein Gläschen Amaretto - und langsam erwacht um mich herum der nächtliche Wald - Grillen zirpen, Frösche quaken, da und dort bellt ein Ozelot - eine wunderbare Geräuschkulisse, nahe der Natur, fern jeder Zivilisation ... :-)))
Montag, 6. Januar
Heute war der erster Schultag nach den Weihnachtsferien :-). Die Kinder kamen gerne wieder. Die meisten wohnen verstreut im Wald und haben keine Möglichkeit, mit anderen Kindern als ihren Geschwistern zusammen zu sein. Auch gibt es bei uns sowohl Morgen- wie Mittagessen, was für einige der Kleinen sehr wichtig ist. Die erste Stunde begann mit Singen, danach wollte die Lehrerin eine Geschichte erzählen. Kaum begonnen, begann ein Tropenregen, dessen Prasseln auf das Blechdach jede Verständigung unmöglich machte - schlimmer als in jeder Disco! ;-)
Sigi und ich beschlossen, den Tag in Ahuano zu verbringen - zwecks mailen und Batterien nachladen... Wir warteten ein Regenloch ab, setzten uns ins Kanu, fuhren los - und platsch, gings wieder los, so dass wir in Ahuano erstmals neue T-Shirts kauften, damit wir uns nicht erkälteten. Auf dem Postbüro Mails reinladen - und dann in die Casa del Suizo, das Hotel unseres Freundes Beni , um das Laptop endlich wieder einmal an den Strom zu hängen :-). Es ist immer ein schönes Arbeiten hier ;-) - unter einem Palmblattdach 20m über dem Fluss - vor mir das Lap mit vielen Briefen lieber Leute :-) - neben mir eine Piña Colada - hinter mir der Pool, in dem Sigi badet - daran könnte man sich gewöhnen ;-). Natürlich wurden wir zum Mittagessen eingeladen. Ist schon schrecklich wie wir hier im Urwald darben müssen! Wir bekamen nur: eine Suppe mit Bananen und Maniok, dazu Brot, danach Blumenkohlsalat, Tomatensalat und grünen Salat mit Brot, dann Spaghetti mit Gulaschsauce, Empanadas mit Käse und Schinken (2x), Huhn mit Reis (2x), ein paniertes Schnitzel mit Kartoffeln und zum Dessert erst Apfelkuchen, dann Brombeerkuchen mit Rahm, ein Schälchen Fruchtsalat und zum Schluss Sablées mit Tee... Könnt ihr verstehen, warum uns die Schweiz nicht fehlt? ;-)
Dienstag, 7. Januar
Am Vorabend hatten wir in Ahuano noch den Schweizer Botschafter mit Frau uns Sohn kennen gelernt. Der Führer versprach uns ihren Besuch auf heute morgen. Wir warteten bis am Mittag - und wie es in diesem Land so ist, erschien niemand... Um 12 Uhr entschlossen sich Angelika und ich, nach Tena zu gehen um einige Einkäufe zu machen. Kaum stiegen wir ins Boot, kam der Botschafter an - es blieb Sigi überlassen, mit ihm zu plaudern...
In Tena klappte wieder einmal nichts so, wie wir es wollten. Es war weder möglich Hackfleisch zu bekommen, noch einen Badewannenstöpsel, eine WC-Brille oder ein Mittel gegen Sonnenbrand zu kaufen. Nur einen Salat und Insektenschutz konnte ich ergattern *g* - dafür hatte ich endlos Zeit zum Mailen... ;-). Normalerweise sind wir von einem Tenaausflug spätestens um 19 Uhr zuhause, da es ab dann gefährlich wird, den Fluss zu befahren - zumal heute sowieso fast kein Mond war. Aber Angelika und Remigio konnten einige wichtigen Gespräche erst spät führen - und so starteten wir erst um 19 Uhr in Tena. Der arme Sigi! Einerseits musste er grosse Angst haben, dass uns was passiert sei - andererseits hatte ich ihm auf heute Abend Spaghetti versprochen... :-(. Um 21 Uhr waren wir endlich zuhause - und Sigi sehr erleichtert - die Spaghetti verschoben wir auf morgen.
Mittwoch, 8. Januar
Eigentlich ein ruhiger Tag, ausgefüllt mit Schulbesuch und Brot und Kuchen backen. Sigi inspizierte seine Farm. Beim Erklimmen eines Hochplateaus erlitt er drei Mal hintereinander eine Herzrhythmusstörung, so dass er es erst nach längerem Liegen wieder schaffte, nachhause zu kommen. Den Rest des Tages verbrachten wir in der Hängematte.
Zuerst war es ganz ruhig, dann, um 15 Uhr, erschienen die ersten Affen: Vier junge Klammeraffen und zwei Wollaffen spielten auf dem kleinen Grasplatz vor unserer Terrasse. Da kann man des Zusehens nicht müde werden! Denen fällt immer wieder was Neues ein :-). Ihr Geschrei beim Spiel lockte auch die Totenkopfäffchen-Singles auf den Platz. Diese sind so flink, neben ihnen bewegen sich die ansonsten behenden Klammeraffen wie kleine Elefäntchen *g*. Das war ein Gewirbel und Durcheinander! :-) Seit die aggressiven Kapuzineraffen an einen andern Ort des Reservats ausquartiert wurden, herrscht zwischen den drei übrig gebliebenen Arten ein gutes Einvernehmen. Die Wollaffen waren die ersten, die Sigi und mich in der Hängematte entdeckten. Neugierig und vorsichtig machten sie mit uns Bekanntschaft - die Klammeraffen folgten, allerdings bedeutend distanzierter. Sie kamen zwar auf die Terrasse, trauten sich aber nicht, uns zu berühren. Ganz anders die Totenköpfchen! Obwohl sie die Kleinsten der drei Arten sind, kennen sie keinen Respekt. Sofort nutzten sie die Hängematten und auch uns als neues Spielzeug, rasten von einem Ende zum andern, ohne Rücksichtnahme, wo sie drüberliefen... lustig zum Zuschauen, nervig, wenn man gern ein Buch lesen würde *g*. Etwas später kamen dann sogar die Mütter mit ihren Kindern auf dem Rücken auch dazu. Die sind so herzig! :-) Und auch sie setzten sich mitsamt Nachwuchs völlig selbstverständlich zu uns in die Hängematten. Zwei Stunden dauerte das Spektakel, dann wurden sie es leid und sie turnten weiter.
Kaum waren sie weg, kamen die Nasenbären auf den Plan - leider erst die letztjährigen Jungen. Die diesjährigen sind noch zu klein - die Mütter halten sie noch streng unter Verschluss. Mit den Bären kamen auch die drei Trompetenhühner, Sigi's Lieblingstiere. Mit ihnen ging es bedeutend ruhiger zu. Die Bären schnüffelten nur ein wenig rum, dann rollten sie sich zusammen und schliefen. Das ist ein wunderschönes Schauen, wenn die Bären und Hühner, die ja in der Natur verfeindet sind, hier so friedlich nebeneinander leben. Die Hühner sind total streichelsüchtig :-). Dauernd picken sie einem sanft in den Finger, als Aufforderung zum Kraulen - und wenn man sie hinter dem Kopf oder unten, gleich hinter dem Schnabel krault, dann verdrehen sie die Augen und drücken sich einem entgegen - die können Wohlbehagen so wunderbar ausdrücken! :-) In diese Idylle kamen plötzlich wieder zwei Affen - ein Klammeraffen- und ein Wollaffenmännchen wollten auch gekrault werden. Da wurde dann nicht mehr geturnt und genervt, sondern sie legten sich zu uns in die Hängematte und genossen den Körperkontakt und das Streicheln - eine wunderbar friedliche Atmosphäre... :-))).
Zum Nachtessen gab es dann die langersehnten Spaghetti - und Sigi geht es wieder richtig gut! :-)
Donnerstag, 9. Januar
Tag nur gefüllt mit Schulbesuch, Backen, Kochen und Plaudern - und nachmittags mailen in Ahuano - so richtig ferienmässig langweilig :-)))
Freitag, 10. Januar
Heute morgen kamen zwei Leute von der Erdölgesellschaft um ein x-tes Mal mit uns zu verhandeln. Ihre Angebote einer Entschädigung für das Land, das sie brauchen, ist immer noch viel zu niedrig. Unsere Einstellung ist noch immer, dass wir uns nicht vergolden wollen, sondern lediglich durch den Pipelinebau keine Einbussen haben wollen. Das leuchtet ihnen zwar ein, doch sind ihre Vorstellungen vom Wert des Geländes und die unseren völlig verschieden, obwohl wir unsere Verluste und Ausfälle sehr genau belegen können. Drei Stunden dauerte das Palaver - beide Seiten zeigten Zähne und Krallen - und dann waren wir nicht viel weiter als vorher. Es wird eine weitere Verhandlung folgen...
Am Nachmittag dann eine Besprechung mit den Lehrern der Schule. Diese dauerte vier Stunden, war aber unvergleichlich konstruktiver als die vorhergehende. Fazit: Die Schule läuft sehr gut, den Lehrern gefällt es, den Kindern auch. Es müssen ein paar Änderungen angebracht werden, einige Erweiterungen, und dann sind alle rundum zufrieden. :-)
Am Abend dann eine grosse Überraschung: Ich habe mir erstmals in meinem sitzungsgeladenen Leben eine Sitzungsverletzung eingehandelt! Ich klagte bei Sigi darüber, dass mich die Ellbogen schmerzten - er besah sich die Sache und konstatierte: Durchgescheuerte Ellbogen! Beide - bis aufs Blut! *g* ... und das ist kein Witz - tut heute noch weh...
Samstag, 11. Januar
Ein langweiliger Tena-Tag: Morgens um 7.45 war das Kanu bestellt, damit wir den Bus um 8.15 sicher erreichen könnten. Natürlich kam das Boot erst um 8.05 - und wir standen zu spät an der Strasse. Es war keine da, der uns sagen konnte, ob der Bus schon vorbei gefahren sei oder nicht. So mussten wir eben warten ... im Schlimmsten Fall bis der nächste um 9.30 käme. Aber wir hatten Glück! Der Bus hatte Verspätung und kam erst um 8.45. So waren wir dann um 9.00 in Tena. Von da weg fuhren wir per Taxi zu einem befreundeten Bauern in Archidona - er sollte uns sagen, welcher Tierarzt unsere Kühe impfen soll. Leider war er an dem Tag in Quito... Wir fuhren also wieder zurück und kauften in verschiedenen Apotheken Medikamente um die Tiere selber zu impfen. Später gab es ein sehr gutes Mittagessen in einem Restaurant am Fluss - und dann hatte ich noch zwei Stunden Zeit zum Mailen. Auf dem Nachhauseweg kauften wir noch hier und da einiges ein - und zu guter Letzt verlor ich irgendwo 200 Dollar aus meiner Hosentasche :-( ... das war ein teurer Ausflug!
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