Aus dem Leben eines Urwaldkindes
Das ist Cristian mit seiner Familie vor ihrem Haus

Von links nach rechts: Jorge mit Jerson, Marisol, Randy, Cristian, Adrian

Die Brüder schlafen im selben Bett. Sobald um 6 Uhr die Sonne aufgeht, stehen auch sie auf und machen sich für die Schule bereit.
Zusammen mit der Nachbarstochter Maria fahren Cristian und Adrian im eigenen Kanu flussaufwärts zur Schule.
Die Schule liegt auf der andern Flussseite. Die Kanus werden nicht gepaddelt, sondern gestakt.
Das Schulhaus liegt in einem Freilandtierpark. Vor dem Haus gibt es eine kleine Bananenplantage und einen Fussballplatz.

16 Schüler gehen hier zur Schule - von Kindergarten bis 5. Klasse

Bevor die Schule beginnt, gibt es Frühstück:

Avena, ein flüssiger Haferbrei mit Milch und Zucker

Der Unterricht ist meist spannend und interessant.

Mathematik und Naturkunde werden in Spanisch unterrichtet, alle andern Fächer in Deutsch.

Neben dem "normalen" Unterricht haben auch viele andere Aktivitäten Platz, so wie hier das Dschungelbuch-Theater.
Oder der Laternenumzug am St. Martinstag.
Auch mittags wird in der Schule gegessen, was eine ausreichende und gesunde Ernährung der Kinder gewährleistet.
Der Grossteil der Kinder wird mit dem Schulkanu nachhause gefahren.
Zuhause müssen die Kinder auf den Feldern mitarbeiten.
Abends wir die Ernte des Tages nachhause getragen...
...wo die Mutter daraus das Nachtessen kocht. Cristians Aufgabe ist es, das Feuer nicht ausgehen zu lassen.
Gegessen wird gleich in der Küche auf dem Fussboden. Tische und Stühle kennen die Indianer nicht.
Nach dem Essen muss Cristian noch am Fluss das Geschirr abwaschen.
Dann dürfen die Kinder noch am Fluss spielen, bis um 18 Uhr die Sonne wieder unter geht.